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SupplyOn geht Partnerschaft mit ServiceNow ein: Lücke zwischen interner Beschaffung und Lieferanten-Kollaboration schließen

Ein Diagramm, das den Beschaffungsprozess vom Lieferantenmanagement bis zum Finanzbereich darstellt und dabei Zusammenarbeit, Orchestrierung sowie die Vorteile innerhalb der ServiceNow AI Platform hervorhebt.
Vernetzung des gesamten Lieferantennetzwerks mit internen Workflows

Viele Unternehmen haben ihre internen Beschaffungsprozesse heute gut im Griff: Anforderungen werden digital erfasst, Freigaben laufen über Workflows, Eskalationen sind geregelt. Und doch entsteht dort, wo die Lieferkette beginnt, oft ein Medienbruch: Die Zusammenarbeit mit Lieferanten läuft weiterhin über E-Mails, PDFs, Excel-Listen oder isolierte Portale. Das kostet Zeit, erzeugt Fehler – und vor allem: Es nimmt dem Einkauf die Verbindlichkeit, die er für Planung und Versorgungssicherheit braucht. An dieser Nahtstelle setzt die Partnerschaft von SupplyOn und ServiceNow an.

Die Herausforderung: intern digitalisieren reicht nicht aus

Das Problem ist weniger fehlende Software, sondern eher fehlende Durchgängigkeit. Intern kann ein Unternehmen Prozesse sauber steuern – aber sobald eine Bestellung an den Lieferanten geht, sind die Prozesse manuell und voneinander losgelöst: Rückfragen per E-Mail, Bestellbestätigungen als PDF oder Freitext, manuelle Prüfungen und Übertragungen in ERP-Systeme. Dadurch entstehen Verzögerungen, Intransparenz und unnötige Klärfälle. Besonders kritisch wird das in Direct-Materials-Szenarien, in denen schon kleine Abweichungen die Produktion schwer treffen können.

Die Lösung: Nahtstelle Bestellung wird zur digitalen Verbindung

Der Einstieg des kombinierten Offerings von SupplyOn und ServiceNow ist bewusst dort gewählt, wo der größte operative Hebel liegt: Purchase Orders (PO) und Purchase Order Confirmations. Denn hier entscheidet sich, ob aus einer internen Anforderung eine externe Zusage wird – und ob Planung auf Fakten oder auf Hoffnung basiert.

Mit der integrierten Lösung steuert ServiceNow die internen Workflows (Freigaben, Ausnahmebehandlung, Eskalationen), während SupplyOn die externe Kollaboration über sein etabliertes Lieferantennetzwerk ermöglicht. Ergebnis ist ein durchgängiger, automatisierter Prozess, der die Lieferantenkommunikation strukturiert, Rückmeldungen beschleunigt und Updates des Status in Echtzeit verfügbar macht.

Warum das einzigartig ist

Viele Ansätze optimieren entweder die interne Prozesswelt oder die externe Lieferantenanbindung. Die Stärke dieser Partnerschaft liegt in der Kombination: automatisierte Workflow + Netzwerkbasierte Kollaboration. Damit wird nicht einfach ein System an ein anderes „angedockt“, sondern eine End-to-End-Prozessführung ermöglicht, die sowohl intern steuerbar als auch extern skalierbar ist. Das ist zentral für eine Single Source of Truth: Entscheidungen basieren auf strukturierten, zeitnahen Lieferanten-Commitments – nicht auf verteilten E-Mail-Threads.

Another key differentiator: outward scaling doesn’t start from scratch. SupplyOn brings a large, existing supplier base of over 140,000 companies and industrial collaboration processes that have been proven for over 25 years. This reduces the effort that would otherwise be required during a supplier portal rollout.

From transactional tool to supply chain control function

The combined offering contributes to a procurement logic that is becoming increasingly important in critical supply chains: procurement as an operational control function. Not just negotiating, but securing supply with reliable commitments, rapid exception handling, and transparent execution. PO confirmation and status data are key for this purpose, as they enhance predictability and early warning capabilities.

Eine weitere Differenzierung: Die Skalierung nach außen startet nicht bei null. SupplyOn bringt eine große, bestehende Lieferantenbasis von über 140.000 Unternehmen und industrielle Kollaborationsprozesse mit, die in Direct-Materials-Realitäten erprobt sind. Das reduziert den Aufwand, der sonst beim Portalausrollen des Lieferanten entsteht.

Hersteller verlieren keine Zeit und kein Geld, weil ihnen interne Arbeitsabläufe fehlen – sie verlieren sie bei der Übergabe an die Lieferanten.
Mit ServiceNow schließen wir diese Lücke: Wir integrieren strukturierte Lieferantenverpflichtungen in Echtzeit in den Einkaufsprozess, sodass Teams nicht mehr nur Bestätigungen einfordern müssen, sondern die Lieferkette aktiv steuern können.
Markus Quicken, CEO, SupplyOn

 

Unsere Kunden möchten Beschaffungs- und Lieferprozesse als einen zusammenhängenden Ablauf betreiben, nicht als isolierte Systeme. Gemeinsam mit SupplyOn erweitern wir die ServiceNow-Workflows über das Unternehmen hinaus in die Zusammenarbeit mit Lieferanten – und machen Bestellungen und Bestätigungen zu einem automatisierten, nachvollziehbaren Prozess, der Geschwindigkeit, Transparenz und Ausfallsicherheit verbessert.
Robert Rosellen, VP Sales und Country Manager Deutschland, ServiceNow

Vom Transaktions-Tool zur Supply-Chain-Steuerung

Das gemeinsame Offering zahlt auf eine Einkaufslogik ein, die in industriellen Lieferketten immer wichtiger wird: Procurement als operative Steuerungsfunktion. Nicht nur verhandeln, sondern Versorgung absichern – mit belastbaren Zusagen, schneller Ausnahmebehandlung und transparenter Ausführung. Dafür sind PO-Bestätigung und Statusdaten ein Schlüssel, weil sie Planbarkeit und Frühwarnfähigkeit erhöhen.

Gleichzeitig senkt dies die Kosten: Wer Klärfälle, manuelle Nacharbeit und Datendopplung reduziert, senkt Prozesskosten und erhöht Datenqualität – oft ohne die Organisation zusätzlich zu belasten. Und es erhöht die Resilienz: Echtzeit-Commitments schaffen die Basis, um bei Abweichungen früher gegenzusteuern, statt erst zu reagieren, wenn Termine reißen.

Ausblick: von PO zu End-to-End-Kollaboration

Wichtig ist: PO/Bestätigung ist der Startpunkt . Die gemeinsame Strategie zielt darauf ab, weitere kritische Prozessbausteine entlang der Lieferkette zu integrieren – etwa Advanced Shipping Notices (ASN), E-Invoicing sowie Quality Management inkl. APQP. Damit entwickelt sich das Offering konsequent von der Bestellverbindlichkeit in Richtung durchgängiger Kollaboration, die Bestellung, Transport, Qualität und Abrechnung abdeckt.

Die Partnerschaft von SupplyOn und ServiceNow adressiert einen systemischen Engpass: die fehlende Durchgängigkeit zwischen internen Einkaufsworkflows und externer Lieferantenkollaboration. Indem beide Welten in einem End-to-End-Prozess zusammengeführt werden, entstehen weniger manuelle Schleifen, mehr Verbindlichkeit und bessere Steuerbarkeit – genau das, was Einkauf in komplexen Lieferketten heute leisten muss.

ServiceNow, das ServiceNow-Logo und andere ServiceNow-Zeichen sind Marken und/oder eingetragene Marken von ServiceNow, Inc. in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.

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