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Gesundheit und Erfolg: Tipps von Thomas

Thomas Bickert über Work-Life-Integration, Gesundheit und Erfolg
Thomas Bickert über Work-Life-Integration, Gesundheit und Erfolg

Thomas Bickert verantwortet als Vice President den Geschäftsbereich SRM & Portal Solutions bei SupplyOn mit über 35 Mitarbeitenden. Seine Abteilung konzipiert und entwickelt integrierte Lösungen für erfolgreiches Supplier Relationship Management – das umfasst die Bereiche  Lieferantenmanagement, Source-to-Contact und Qualitätsmanagement. Wir haben ihn im Rahmen der SupplyOn Gesundheitswochen um persönliche Einblicke und Tipps zum Thema Gesundheit und Work-Life-Integration gebeten.
Viel Inspiration beim Lesen!

Wie wichtig ist dir das Thema Gesundheit und wie integrierst du persönlich Zeit für dein eigenes Wohlbefinden?

Gesundheit ist für mich ein wichtiges Thema, insbesondere weil ich die Erwartungshaltung habe, meinen Job längerfristig auszuüben. Ich möchte lange fit bleiben. Nicht nur für mich persönlich, sondern auch für meine Familie. 

Wobei ich niemand bin, der in den Bereichen Sport und Ernährung in Extreme geht. Ich versuche mich ausgewogen zu ernähren und regelmäßig Sport zu treiben. Aber ich bin kein Spitzensportler und praktiziere auch nicht täglich. Ich versuche ein gesundes Mittelmaß zu halten.

Thomas Bickert

Wie hat sich deine eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit im Laufe deine Karriere entwickelt und welche Erfahrungen haben deinen Fokus auf dieses wichtige Thema verstärkt?

Ich habe im Laufe der Zeit gemerkt, dass ich nicht nur leisten kann. Irgendwann muss man auf Signale des Körpers achten und sie ernst nehmen, wenn man nicht dauerhaft mit irgendwelchen Zipperlein zu kämpfen haben möchte.

Meiner Erfahrung nach hat jeder Mensch, jeder Körper, bestimmte Stressventile (z.B. Rückenprobleme, Knieschmerzen, Infekte). Wenn es zu viel wird, reagieren sie. Vermutlich kennt jeder diese Punkte bei sich selbst. Ich kenne meine. Hier gilt es, sich aktiv mit ihnen auseinanderzusetzen und zu entscheiden. Möchte ich das dauerhaft? Wenn nicht, muss ich mein Verhalten anpassen.

Vor ein paar Jahren waren diese Ventilpunkte für mich ausschlaggebend dafür, umzudenken. Ich habe mir die Fragen gestellt: Was stelle ich um? Was ändere ich aktiv? Wo setze ich Grenzen?
Meine persönlichen Antworten habe ich umgesetzt und damit lebe ich heute gut.

Thomas Bickert

Du hast sicherlich oft einen hektischen Arbeitsalltag und regelmäßig mit hoher Arbeitslast zu kämpfen. Wie schaffst du es, vom Berufsalltag abzuschalten und eine gesunde Work-Life-Balance aufrechtzuerhalten?

Für mich ist das A und O Zeit- und Selbstmanagement. Das hilft mir persönlich sehr und ich versuche, das für mich auch immer weiterzuentwickeln und zu optimieren. Das beginnt bei der Wahrnehmung. Ich werde mir bewusst über die Kontexte, in denen ich mich bewege. Bin ich gerade im Kontext Arbeit? Oder beispielsweise im Kontext Familie?

Jeder Kontext hat für mich spezifische Regeln. Im Kontext Arbeit bin ich zu 100% auf die Arbeit fokussiert und blende das Privatleben aus. Was auf der anderen Seite auch heißt, dass ich mich im Privatleben auch klar diesem widme. Pro Kontext ist mir sehr wichtig, mich darauf verlassen zu können, Dinge auch hinzukriegen.

Du suchst einen Arbeitgeber, dem deine Gesundheit wichtig ist?

Alle offenen Stelle findest du auf unserem Job-Portal.

Ein wichtiges Learning ist für mich, zu erkennen, nicht alles abarbeiten zu können. Denn das wird nie funktionieren. Ich habe irgendwann gesagt: Es wird immer Arbeit für den nächsten Tag bleiben und du wirst deine Inbox nie auf null bekommen.

Dabei ist es aus meiner Sicht wichtig, eine Methode oder einen Ansatz zu entwickeln, der Sicherheit bietet und das richtige Maß zwischen dem eigenen Können und den Erwartungen der Organisation oder des Teams zu finden. Diese Selbstorganisation führt zu Zufriedenheit, Selbstbestätigung und verhindert negativen Stress.

Thomas Bickert

Wie unterstützt du deine Mitarbeitenden dabei, ihre eigene Work-Life-Balance zu verbessern und sich um ihr persönliches Wohlbefinden zu kümmern?

Ich vertraue auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen und darauf, dass meine Mitarbeitenden bei einem Ungleichgewicht Maßnahmen ergreifen und mir Zeichen geben. Ich sehe es als meine Verantwortung, Grenzen meiner Mitarbeitenden zu erkennen, zu respektieren und nicht negativ zu beeinflussen. Wenn mir beispielsweise Mitarbeitende sagen, dass sie innerhalb der flexiblen Arbeitszeiten zu bestimmten Zeiten einem Hobby nachgehen und dann nicht erreichbar sind, berücksichtige ich dies.

Und bei SupplyOn ist es nicht Teil der Kultur, dass erwartet würde, außerhalb regulärer Arbeitszeiten erreichbar zu sein. Ein – ich schreibe abends um 21 Uhr eine E-Mail und erwarte bis zum nächsten Morgen um 7 Uhr eine Antwort – gibt es bei uns nicht.

Das kommuniziere ich auch aktiv. Noch wichtiger ist sicher, das in der eigenen Verhaltensweise selbst vorzuleben.

Thomas Bickert

Welchen Rat würdest du (jüngeren, weniger erfahrenen) Mitarbeitenden geben, Grenzen zu setzen und das von dir benannte Mittelmaß zu finden?

Ganz wichtig ist, dass man schon einmal das Bewusstsein dafür hat, dass es sich hierbei um einen Prozess handelt. Höchst individuell. Das kann niemand vorgeben. Hier gibt es meiner Meinung nach kein Schema F und auch das gesunde Mittelmaß fällt nicht vom Himmel. Das muss jeder für sich selbst finden: Einige Personen brauchen mehr, um sich zufrieden geben zu können, andere weniger.

Was mir persönlich geholfen hat, ist Vertrauen. Vertrauen in meine eigene Leistung. Vertrauen in die eigene Einschätzung, dass das, was man tut, richtig ist. Dieses Vertrauen lässt sich auch stark über Feedback generieren.

Mein Tipp wäre hier proaktiv aus der Organisation Feedback einzuholen. Passt das so? Ist dies was von mir erwartet wird? Oder wird mehr erwartet? Und das nicht nur mit der eigenen Führungskraft zu reflektieren, sondern auch mit Kolleginnen und Kollegen oder Kunden.

Sich trauen aktiv Feedback einzuholen, um darüber eigenes Erwartungsmanagement zu betreiben und Vertrauen aufzubauen. Zu erkennen: Was ich leiste, ist genug. Oder zu erkennen, dass gar nicht so viel erwartet wird, man selbst sich aber unter Druck setzt und stresst.

Vielleicht wundern sich auch Kolleginnen und Kollegen, wie viel man in der vorhandenen Zeit leistet und schafft und man erkennt über diesen Weg, dass man einen Gang runterschalten kann. Diesen Abgleich vorzunehmen und in das eigene Selbstverstrauen zu investieren, zahlt sich aus!

Danke Dir, Thomas, für die spannenden Einblicke und Tipps!

 

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