Use Cases
26. September 2017

Endlich transparent: Continental China optimiert Warehouse Collaboration mit SupplyOn

Passende Themen: Collaboration, externe Lager, Outbound Supply Chain

Continental China hat mit SupplyOn eine hohe Transparenz über seine externen Lagerbestände erreicht (Foto: © Continental)
Continental China hat mit SupplyOn eine hohe Transparenz über seine externen Lagerbestände erreicht (Foto: Continental)

Continental China konnte mit Hilfe von SupplyOn endlich Transparenz in die Abläufe seiner 50 externen Lagerdienstleister bringen und so die internen wie externen Prozesse optimieren. Die Voraussetzung dafür schaffte ein durchgängiger Prozess zur Planung, Erfassung und zum Reporting der Bestände und Abläufe im Lager. Auf diese Weise kann Continental die Lagerbestände und -bewegungen überwachen sowie die Lieferzusagen und damit auch die Kundenzufriedenheit deutlich steigern. Der Clou dabei: Die Lösung lässt sich in verschiedensten Warehouse-Collaboration-Szenarien einsetzen.

Herausforderung: Zuverlässige Lieferungen vom externen Lager zum Kunden

Continental China arbeitet mit 50 externen Lagerdienstleistern zusammen. Da ist Tranparenz über die Bestände unabdinglich (Foto: Verwaltungsgebäude in Shanghai, © Continental)
Continental arbeitet in China mit 50 externen Lagerdienstleistern zusammen. Da ist Tranparenz über die Bestände unabdingbar (Foto: Verwaltungsgebäude in Shanghai, © Continental)

Continental China stand vor der Heraus­forde­rung, größtmögliche Liefergenauigkeit und -zuverlässigkeit gegenüber ihren Kunden zu gewährleisten. Da sich die Lagerbetreiber nicht direkt integrieren ließen, wurde anfangs ein manueller Prozess implementiert, in dem alle Dienstleister täglich Berichte über Lager­bestände und Warenbewegungen an Continental meldeten. Durch unterschiedliche Berichtsformate und den hohen manuellen Aufwand waren die angestrebten Ziele nicht zu erreichen. So kam es mehrfach vor, dass hochwertige Teile aufgrund nicht nachvollziehbarer Abläufe im Lager verloren gingen. Fehlerhafte oder zusätzliche Datensätze machten die Zuordnung der Waren zu OEM-Kunden oder Lagern unmöglich.

Doch auch die Lagerbetreiber standen durch die nicht-synchronisierten Lagerdaten vor Herausforderungen: Sie waren meist nicht über anstehende Lieferungen von Continental informiert und hatten daher keine Möglichkeit, zusätzliches Personal für den Wareneingang zu planen. Es mangelte an Transparenz und damit an einer genauen Planung. Die Folge: Erhöhte Bestände und zu viele Ressourcen für die Abwicklung trieben die Kosten in die Höhe.

Die Lösung von SupplyOn: Zentrale Plattform für die Warehouse Collaboration

SupplyOn empfahl eine zentrale Lösung zur Erfassung der Bestände und Lagerbewegungen. Um eine größtmögliche Akzeptanz und schnelle Implementierung sicher zu stellen, wurde eine Web-Schnittstelle als Frontend entwickelt. Damit können sowohl die Buchungen durchgeführt, wie auch CSV-Dateien mit Lagerbewegungen hochgeladen werden. Eine EDI-Schnittstelle für die Anbindung großer Lager mit gut funktionierenden Lagermanagementsystemen und starker EDI-Infrastruktur ist ebenfalls Bestandteil der Lösung. Das System führt alle Daten unabhängig von der Art ihrer Bereitstellung zusammen und stellt diese Continental in hoher Qualität zur Verfügung.

Auch eine Weiterverarbeitung der Daten in anderen Systemen ist problemlos möglich – z.B. für KPI-Auswertungen, Lager-Performance, Warenrotation oder Bestandsgenauigkeit. Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten erlauben zudem eine Anpassung der Lösung an lagerspezifische Bedürfnisse. Mit der zentralen Anbindung an die SupplyOn-Lösung und die standardisierte Bestandserfassung reduzierte sich der Aufwand für Continental beträchtlich. Ein weiteres Plus: Das Management der externen Lager lässt sich nun zentral über eine Systemansicht abwickeln.

Auf Basis lagerspezifischer Einstellungen werden automatische Bestandskalkulationen durchgeführt. Die externen Lager können jederzeit die tatsächlichen Bestände mit den Optimalbeständen abgleichen. Abweichungen werden dabei automatisch hervorgehoben. Das Tool für die Bestandsplanung innerhalb der Kollaborationslösung bietet sowohl Continental als auch den externen Lagern eine Übersicht über Bestandsstatus und -projektion. Flexibel definierbare Warnungen benachrichtigen bei kritischen Zuständen. Das ermöglicht es den Nutzern, rechtzeitig einzugreifen.

Dank der Integration mit dem ERP-System von Continental werden die Lieferavis (ASN) direkt an die Kollaborationsplattform von SupplyOn gesendet. Zum ersten Mal können jetzt die externen Lagerdienstleister auf Informationen zu bevorstehenden Sendungen von Kunden zugreifen und den Wareneingang entsprechend planen. Auf Basis der ASN-Daten von Continental können die externen Lager dann den Wareneingang verbuchen. Da der Status des Wareneingangs für beide Seiten transparent ist, werden die Gefahrenübergänge dokumentiert und die betrieblichen Abläufe gestalten sich wesentlich reibungsloser.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Umfassende Abdeckung aller Lagerabläufe und Transparenz über unterschiedliche Informationskanäle hinweg
  • Unterstützung automatisierter Prozesse durch Systemintegration
  • Automatische Benachrichtigung über kritische Entwicklungen
  • Aktuelle und genaue Bestandsinformationen für beide Seiten
  • Sinkender interner und externer Aufwand für Lagermanagement und Kommunikation
  • Liefersicherheit für OEM-Kunden dank zentraler Bestandsplanung und -übersicht
  • Bessere Übersicht und Analyse dank Bestandsberichten auf Basis von KPIs

 

Dank SupplyOn hat Continental jederzeit einen detaillierten Einblick in die Bestände und Abläufe in allen externen Lagern in China. Das ermöglicht es uns, unsere Lieferzusagen an unsere Kunden genau und zuverlässig einzuhalten.
Doch nicht nur wir und unsere Kunden profitieren von einer verbesserten Warehouse Collaboration: Auch unsere Lagerbetreiber können nun viel besser planen.

Andreas Subbe, Director Logistics SCMA Asia Pacific bei Continental Automotive

Über das Projekt

Ziel des Projekts war es, die sieben Continental-Werke in China mit allen größeren externen chinesischen Lagerdienstleistern über eine Kollaborationsplattform zu integrieren und damit die Abläufe zu standardisieren. In enger Abstimmung mit Continental erstellte SupplyOn ein Konzept, auf dessen Basis im April 2015 – nach nur zwei Monaten Entwicklungszeit – eine erste Version bereitgestellt werden konnte. Ab Mai 2015 begann in den ersten fünf externen Lagern der Pilotbetrieb der Lösung. Der weitere Rollout auf die sieben Werke und alle 50 externen Lager erfolge noch vor Jahresende 2015. Ein weiteres, gerade neueröffnetes Werk folgte 2017.

Rudolf Dirnberger

Product Manager SCM

Das Einzige worauf wir uns in der Welt verlassen können ist, dass sie sich verändert. Gerade die Bereiche Digitalisierung, Mobile Devices und Kommunikation eröffnen vollkommen neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle in der Supply Chain. Als Produkt Manager bei SupplyOn ist es meine Aufgabe, diese neuen Trends aufzugreifen und unsere Produkte zukunftsorientiert weiter zu entwickeln – und vor allem den Menschen, der mit unseren Systemen arbeitet, mit einzubeziehen. Wie auch Sie diese Chancen nutzen können will ich Ihnen in meinem Blog darstellen.

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