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5. August 2016

Digitalisierung der Einkaufsprozesse: Warum Sie spätestens jetzt anfangen sollten…

Passende Themen: Beschaffung, Beschaffungslogistik, Einkauf

Aktuelle Studie von BME und BCG u.a. zum Thema „Digitalisierung der Einkaufsprozesse“: Einkaufsabteilungen müssen sich neu erfinden.

Digitalisierung der Einkaufsprozesse
Digitalisierung der Einkaufsprozesse

Digitalisierung der Einkaufsprozesse? Eigentlich ist das aus Sicht von SupplyOn überhaupt keine Neuigkeit, da sich aber relevante Auguren des Marktes wie der Bundesverband für Materialwirtschaft und Einkauf (BME) in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group (BCG) in einer gemeinsamen Studie „Procurement 2020: Mean, Keen oder Lean?“ u.a. mit dem Thema Digitalisierung der Einkaufsprozesse aktuell beschäftigen, sollte dieser Themenkomplex hier nochmal beleuchtet werden.

Tatsächlich schreibt der BME auf seiner Homepage, dass das wichtigste Alleinstellungsmerkmal des Einkaufs seine Lieferanten-Kompetenz ist – besonders in der produzierenden Industrie: „Ohne ein intaktes Zuliefernetz stehen hier die Maschinen still“, betonte BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Feldmann bei der Vorstellung der Studie am 25. Juli 2016 in Frankfurt. „Als wichtige Schnittstelle zwischen beiden wird der Einkauf zum Fortschritts-Katalysator. Während er früher maximal durch Einsparungen glänzen konnte, kann der Einkauf jetzt Wachstum und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens mitgestalten“, so wird Feldmann auf der BME-Homepage weiter zitiert.

Ferner heißt es: „Die Digitalisierung von Strukturen und Prozessen steht für die deutschen Einkaufsabteilungen ganz oben auf der Agenda. Rund 70 Prozent erhoffen sich von Digitalisierung und stärkerer Automatisierung Chancen auf Effizienzsteigerungen entlang des gesamten Einkaufsprozesses, wie die BCG-Analyse belegt. Über 60 Prozent sehen großes Potenzial für digitale Lösungen in der Zusammenarbeit mit Lieferanten.“

Warum klaffen Anspruch und Wirklichkeit nach wie vor auseinander?

Nun könnte man denken: Prima, alles in Butter – die Unternehmen sind bei der Überarbeitung der Einkaufsstrategien in Richtung digitale Exzellenz auf gutem Wege. Tja, wenn die interne IT nicht wäre. Schaut man nämlich genauer hin, haben viele Unternehmen die Diskussion mit der eigenen IT-Abteilung schon lange aufgegeben, da es in internen ERP-Systemen mit bisweilen riesigem Aufwand verbunden wäre, mit den Lieferanten in systemgestützte und integrierte Prozesse einzusteigen.

Entweder scheitert es an der Kapa oder an den anfallenden Aufwänden, die neben dem operativen Betrieb der Lösungen nicht leistbar ist. Oder an beidem. Selbst das interne Qualifizieren eines potentiellen Lieferanten für die Serienversorgung und die erforderlichen Freigaben erfolgen weiter per E-Mail, Excel-Liste oder Sharepoint-Workflow. Von Nichtproduktionsmaterial- oder Dienstleistungsbeschaffung ganz zu schweigen.

Wie geht man mit diesen Realitäten um und kann dennoch die Potenziale der Digitalisierung im Einkauf heben?

Statt sich zu überlegen, wie Unzulänglichkeiten in der internen IT-Infrastruktur behoben oder wenigstens umgangen werden können, wird zumeist der wichtigste Aspekt vergessen: Strukturierte und prozesssichere Zusammenarbeit mit den Lieferanten.

Daher ist schon aus konzeptioneller Sicht ein klarer Schnitt erforderlich: Was hat kollaborativen Charakter mit den Lieferanten und was sind interne Prozesse. Diese beiden Themenfelder zu vermischen – was leider in der Realität immer noch oft geschieht – lenkt den Fokus in eine völlig falsche Richtung. Oder anders herum ausgedrückt: Statt intern zu diskutieren, wer was und in welcher Reihenfolge freigeben muss, sollte man lieber einfach und schlank mit der Lieferantenkollaboration beginnen.

Unser Tipp: Schlank anfangen!

Die Plattform SupplyOn bietet hierfür ideale Voraussetzungen: Komplett ohne ein aufwändiges internes IT-Projekt kann mit den Lieferanten in einen Qualifizierungsprozess eingestiegen werden, es können Angebote strukturiert eingeholt und systemgestützt verglichen oder relevante Dokumente sicher und für beide Seiten nachvollziehbar ausgestauscht werden. Mit einer Lieferanten-Community von über 20.000 Lieferanten weltweit bietet SupplyOn hier die besten Voraussetzungen.

Das bedeutet für Unternehmen, die sich von o.g. Studie angesprochen fühlen: Mit SupplyOn finden Sie den Partner, der das Tor zur digitalen Zusammenarbeit mit den Lieferanten aufstößt und schnelle, aber nachhaltige Erfolge gewährleistet. Denn: Viele Ihrer Lieferanten kennen die Lösungen von SupplyOn schon und nutzen sie mit anderen Kunden.

Und wenn Sie SupplyOn eingeführt haben, werden Sie merken, dass sich viele weitere Möglichkeiten bieten, die auch Ihrem Unternehmen die in der BME/BCG-Studie aufgezeigten Potenziale und Chancen bei der Digitalisierung der Einkaufsprozesse eröffnen.  

thomas huebsch

Thomas Hübsch

Was charakterisiert die Automobilbranche? Neben der Innovationskraft und der hohen Wertschätzung der Produkte im Markt sind die Prozesse sehr oft Benchmark für die Fertigungsindustrie und Vorbild für andere Branchen – das fasziniert mich und hier sehe ich auch meine Aufgabe, diese Prozessexzellenz weiter voranzutreiben. In meinen Beiträgen versuche ich, die Potentiale unternehmensübergreifender Zusammenarbeit jenseits von Telefon, Fax und E-Mail zu thematisieren; mit weit über 20 Jahren in Automotive und IT habe ich da schon einiges gesehen, was ich sehr gerne mit Ihnen teile.

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