Industry News Railway Forum 2017: Die digitale Transformation prägt die Innovationsagenda der Bahnindustrie Cornelia Staib 5. September 2017zuletzt aktualisiert: 4. März 2021 Share on Facebook Share on LinkedIn Share on Xing Share via email Über 1.000 Besucher diskutierten beim Railway Forum Berlin über die Zukunftsthemen der Bahnindustrie – allem voran die digitale Transformation (Foto: IPM/Offenblen.de – Agentur für Fotografie)Am 30./31. August 2017 hat in Berlin das 5. Railway Forum stattgefunden. Unter dem Motto „Wettbewerbsfähigkeit 2015: Die Innovationsagenda der Mobilitätsbranche“ drehte sich einmal mehr alles um die digitale Transformation auf allen Ebenen. Was vor einigen Jahren als „kleine Schwester der Innotrans“ an den Start ging,wie Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG bei seiner Dinner-Speech treffend sagte, hat sich mit über 1.000 Teilnehmern und 135 Ausstellern mittlerweile zu einer veritablen Lieferantenkonferenz der Bahnindustrie entwickelt.Top-Thema digitale TransformationEines der zentralen Themen war das digitalisierte Lieferantenmanagement, das gleich am ersten Veranstaltungstag nicht nur in den Keynotes mehrfach thematisiert, sondern auch in einem hochrangig besetzten Roundtable diskutiert wurde. Acht Experten für dieses Thema standen den Lieferanten Rede und Antwort, darunter der CPO der Deutschen Bahn AG, Uwe Günther. Er betonte, wie wichtig die Digitalisierung der Supply Chain für die DB ist, damit aus Supply-Chain-Daten aussagekräftige Informationen werden, die eine Entscheidungsfindung ermöglichen. Außerdem stellte er heraus, dass SupplyOn einer der Partner ist, mit denen die Digitalisierung weiter vorangetrieben werden soll.Laut Ralf Lüthi, Leiter Beschaffung Allgemeine Bedarfe und Leistungen der DB, ist es das erklärte Ziel, innerhalb der nächsten zwei Jahre papierbasierte Prozesse in der Beschaffung abzuschaffen und das gesamte Beschaffungsvolumen von 20–25 Mrd. Euro pro Jahr digitalisiert abzuwickeln. Dabei verfolgt die Deutsche Bahn wie Dr. Torsten Latz, Leiter Beschaffung Infrastruktur, betont, einen pragmatischen Ansatz. Dieser zielt auf eine schnelle Durchdringung, fokussiert auf die wesentlichen Geschäftsprozesse und setzt auf vorhandene Lösungen, um etablierte Prozesse zu digitalisieren.RailSupply schafft die Voraussetzung für Industrie 4.0Wie das konkret aussieht und welches Potenzial für die Zukunft darin steckt, erläuterte Markus Quicken, CEO von SupplyOn, anhand der Lösung RailSupply. Auch wenn es heute mit Bestellung und Bestellbestätigung lediglich um Basisprozesse geht, die darüber digitalisiert werden, so wird hier die Voraussetzung für zukünftige Industrie-4.0-Konzepte geschaffen. Denn über diese „elektronische Autobahn“ lassen sich zukünftig auch Sensordaten austauschen, mit denen die Rückverfolgbarkeit von Teilen weiter optimiert werden kann. Für Lieferanten ist das eine große Chance, die ersten Schritte in Richtung Digitalisierung wichtiger Geschäftsprozesse zu machen.Die RailSupply-Initiative wurde beim ersten Railway Forum vor vier Jahren aus der Taufe gehoben, mit dem Ziel, die Versorgungssicherheit durch mehr Transparenz in der Supply Chain zu erhöhen und damit das Risiko von Lieferverzögerungen und Engpässen zu minimieren. Schon damals waren auch Bombardier und Siemens mit im Boot, um eine Lösung zu etablieren, von der die ganze Bahnindustrie profitieren soll. Die Rechnung ging auf: Heute setzen mehrere europäische Bahnbetreiber sowie global agierende Systemintegratoren mit ihren Lieferanten auf diesen Branchenstandard.Für André Truszkowski-Jonas (links), verantwortlich für Business Excellence bei der Siemens AG, steht und fällt eine erfolgreiche Digitalisierung der Bahnindustrie mit gelebten Industrie-StandardsAuch die Gespräche am SupplyOn-Stand auf dem diesjährigen Forum haben einmal mehr gezeigt, wie sehr eine gemeinsame, standardisierte Lösung gebraucht und geschätzt wird.Für André Truszkowski-Jonas von Siemens Mobility sind Standards das zentrale Thema – und da ist es ihm sogar fast egal, auf welche Standards sich die Industrie einigt, Hauptsache sie einigt sich. SupplyOn sieht er als einen der Vorreiter, der dem Thema Form und Struktur gibt und unterschiedliche Branchen unterstützt, sich auf standardisierte Prozesse und Formate zu einigen.Aktives Risikomanagement mit Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnetUwe Günther, Leiter Beschaffung Deutsche Bahn AG, verlieh den Nachhaltigkeitspreis Railsponsible (Foto: IPM / Offenblen.de)Eines der Highlights des Railway Forums ist das Gala-Dinner am Ende des ersten Veranstaltungstags, das dieses Jahr mit der Verleihung des „Railsponsible Awards“ dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet war. Glücklicher Gewinner der Auszeichnung: das Unternehmen Harting Technology, Anbieter intelligenter Verbindungstechnologie, das sich nicht zuletzt aufgrund seines aktiven Risikomanagements auf allen Ebenen unter den Top-Kandidaten durchsetzen konnte. Für die DB ein sehr wichtiges Kriterium bei der Auswahl und Bewertung von Geschäftspartnern.Nächster Halt: 2019Nachdem das Railway Forum bislang einmal pro Jahr stattgefunden hat, wird es nun in einen zweijährigen Rhythmus überführt und sich mit der ebenfalls alle zwei Jahre stattfindenden Innotrans abwechseln. Für SupplyOn hat sich die Veranstaltung zur wichtigsten Konferenz entwickelt, um die RailSupply-Initiative zum Nutzen der gesamten Branche weiter voranzubringen. Wir freuen uns auf 2019 und auf die nächste Innovationsstufe der digitalen Transformation.
Digitaler Produktpass neu gedacht: Warum SupplyOn Material-Stammdaten zum strategischen Rückgrat machtGlobale Lieferketten stehen an einem Wendepunkt. Was lange als operative Disziplin galt, entwickelt sich zunehmend zu einer datengetriebenen Steuerungsaufgabe unter regulatorischem Druck. Nachhaltigkeitsvorgaben werden strenger, Datenanforderungen wachsen exponentiell und Unternehmen müssen beides über komplexe, internationale Lieferantennetzwerke hinweg verwalten.Bei SupplyOn beobachten wir diesen Wandel in allen Industrien. Regulatorien wie die EU Batterie-Verordnung, Carbon Border Adjustment Mechanismen…mehr lesen More details about Digitaler Produktpass neu gedacht: Warum SupplyOn Material-Stammdaten zum strategischen Rückgrat macht
SupplyOn geht Partnerschaft mit ServiceNow ein: Lücke zwischen interner Beschaffung und Lieferanten-Kollaboration schließenViele Unternehmen haben ihre internen Beschaffungsprozesse heute gut im Griff: Anforderungen werden digital erfasst, Freigaben laufen über Workflows, Eskalationen sind geregelt. Und doch entsteht dort, wo die Lieferkette beginnt, oft ein Medienbruch: Die Zusammenarbeit mit Lieferanten läuft weiterhin über E-Mails, PDFs, Excel-Listen oder isolierte Portale. Das kostet Zeit, erzeugt Fehler – und vor allem: Es…mehr lesen More details about SupplyOn geht Partnerschaft mit ServiceNow ein: Lücke zwischen interner Beschaffung und Lieferanten-Kollaboration schließen
Viele Wegen, ein zentrales Ziel: Das neue SupplyOn Help CenterAlles begann mit einer einfachen, aber entscheidenden Frage: Wie können wir unseren Nutzern eine zentrale Anlaufstelle bieten, wenn sie Unterstützung brauchen? Informationen und Antworten waren bislang über verschiedene Dokumente, Portale und Sprachversionen verteilt. Mit der neuen Lösung sind all diese Inhalte nun gebündelt und zentral verfügbar – übersichtlich, leicht zugänglich und auf Anhieb verständlich. Unser…mehr lesen More details about Viele Wegen, ein zentrales Ziel: Das neue SupplyOn Help Center