SCM InsightsTechnology Warum man Blockchain anders denken (& umsetzen) muss Dr. Stefan Brandner 18. September 2018zuletzt aktualisiert: 18. August 2026 Share on Facebook Share on LinkedIn Share on Xing Share via email Gut durchdacht, statt vorschnell auf den Hype aufspringen: Beim Thema Blockchain müssen einige Punkte beachtet werden, um erfolgreich zu seinBlockchain ist seit geraumer Zeit DAS Technologiethema schlechthin. Kein Tag vergeht ohne neue Use Cases, Initiativen oder Firmengründungen, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Besonders im Supply-Chain-Umfeld verspricht man sich großen Nutzen davon. Doch treten wir mal einen Schritt zurück und werfen einen realistischen Blick auf den Blockchain-Hype: Wie stehen die Chancen auf eine echte technologische Umwälzung und wo liegen die Potenziale für die Supply Chain?Private Blockchains sind nicht die LösungZurzeit entwickelt sich der Markt stark in Richtung „Private Blockchain“. Sprich: Viele Verlader und Dienstleister entwickeln ihre eigenen, proprietären Lösungen in der Hoffnung, der Erste zu sein und den Markt diktieren zu können.Da diese Private Blockchains aber unabhängig voneinander entwickelt werden, sind sie naturgemäß nicht zueinander kompatibel. Und genau das wird zu massiven Akzeptanzproblemen bei den involvierten Unternehmen entlang der Supply Chain führen. Denn kein Unternehmen möchte unterschiedliche Blockchains je nach Lieferant oder Kunde im Einsatz haben. Im Gegenteil: Nicht kompatible IT-Systeme versucht die Industrie schon seit Jahren zu bekämpfen.Genau aus diesem Grund sind bereits vor Jahren Collaboration-Plattformen wie SupplyOn entstanden, die allen Beteiligten die Möglichkeit geben, sich an einen unabhängigen Standard anzudocken, statt unzählige individuelle Portale bedienen zu müssen. Stichwort: Network of Networks.Von der Private Blockchain zur Network BlockchainMittlerweile haben auch die ersten Blockchain-Framework-Anbieter erkannt, dass es genau solche Collaboration-Plattformen braucht. Denn diese sind in der Lage, auf Basis der Blockchain-Technologie Standards festzulegen, deren Implementierung voranzutreiben und auch den nötigen Support dafür anzubieten. Eine echte Blockchain-as-a-Service eben.Blockchain als Ergänzung bei dedizierten Use CasesWenn man sich die Blockchain Use Cases anschaut, die im Supply-Chain-Umfeld diskutiert werden (zum Beispiel Smart Contracts), stellt man sehr schnell fest: Viele dieser Use Cases sind auf Collaboration-Plattformen wie SupplyOn bereits seit vielen Jahren als Prozess umgesetzt – nur eben ohne Blockchain-Technologie. Und gerade hier sollte man sich kritisch fragen, worin – jenseits des aktuellen Blockchain-Hypes – der Sinn oder die Notwendigkeit besteht, die bisher etablierten, gut funktionierenden Standards und Prozesse technologisch über Bord zu werfen.Wenn man allerdings Anwendungsfälle bewertet, welche v.a. aus rechtlicher Sicht die Kerneigenschaften einer Blockchain nutzen, kann die Blockchain-Technologie sehr wohl sinnvoll ist. Dazu gehört etwa das so genannte papierlose Verzollen. In diesem Fall sehen wir die Blockchain-Technologie als ergänzende Technologie an, die in die klassischen Systeme integriert wird.Die Kombination macht‘s: Blockchain als ergänzende TechnologieVielerorts hat sich der Staub, den der Blockchain-Hype aufgewirbelt hat, noch nicht wieder gelegt. Aber wenn wir einen realistischen Blick auf das Thema werfen stellen wir fest: Ohne eine für alle Unternehmen offene Plattform und offene Schnittstellen wird sich die Technologie nicht durchsetzen. Sprich: Es müssen sowohl die Verlader- wie auch die Logistics-Service-Provider (LSP)- und Zollsysteme angebunden werden – zum Beispiel über Schnittstellen, die eine offene Plattform wie SupplyOn anbieten kann.Und auch ein weiteres Problem löst die Blockchain-Technologie nicht alleine: Die Qualität von Stammdaten. Auch hier spielen bereits existierende Collaboration-Plattformen ihre Stärke gegenüber den Blockchain-Frameworks aus: Denn diese basieren bereits auf gepflegten, aktuellen Stammdaten für die zugrundeliegenden Prozesse. Unternehmen können so mit relativ geringem Aufwand in den Blockchain-Prozess integriert werden. Hier sieht SupplyOn ein großes Potenzial – nicht nur für seine 65.000 Kunden, sondern für die gesamte Industrie.
SupplyOn geht Partnerschaft mit ServiceNow ein: Lücke zwischen interner Beschaffung und Lieferanten-Kollaboration schließenViele Unternehmen haben ihre internen Beschaffungsprozesse heute gut im Griff: Anforderungen werden digital erfasst, Freigaben laufen über Workflows, Eskalationen sind geregelt. Und doch entsteht dort, wo die Lieferkette beginnt, oft ein Medienbruch: Die Zusammenarbeit mit Lieferanten läuft weiterhin über E-Mails, PDFs, Excel-Listen oder isolierte Portale. Das kostet Zeit, erzeugt Fehler – und vor allem: Es…mehr lesen More details about SupplyOn geht Partnerschaft mit ServiceNow ein: Lücke zwischen interner Beschaffung und Lieferanten-Kollaboration schließen
Viele Wegen, ein zentrales Ziel: Das neue SupplyOn Help CenterAlles begann mit einer einfachen, aber entscheidenden Frage: Wie können wir unseren Nutzern eine zentrale Anlaufstelle bieten, wenn sie Unterstützung brauchen? Informationen und Antworten waren bislang über verschiedene Dokumente, Portale und Sprachversionen verteilt. Mit der neuen Lösung sind all diese Inhalte nun gebündelt und zentral verfügbar – übersichtlich, leicht zugänglich und auf Anhieb verständlich. Unser…mehr lesen More details about Viele Wegen, ein zentrales Ziel: Das neue SupplyOn Help Center
Der Digitale Produktpass (DPP) kommt – und was Sie dazu wissen müssenDie Europäische Union will die Kreislaufwirtschaft fördern und wird dazu den Digitalen Produktpass (DPP) stufenweise in den kommenden Jahren bis 2030 verpflichtend für unterschiedliche Produktgruppen einführen. Los geht’s im Februar 2027 mit dem Batterie-Pass, der dann für alle Batterien mit mehr als 2 Kilowattstunden verbindlich sein wird. Danach folgen eine Reihe an weiteren Produktgruppen, wie…mehr lesen More details about Der Digitale Produktpass (DPP) kommt – und was Sie dazu wissen müssen