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Vorsätze für die Supply Chain 2022: (4) Materialbedarfe absichern

Die eigenen Materialbedarfe bei den Lieferanten abzusichern, ist angesichts Materialmangels und personeller Ausfälle erfolgsentscheidend. Kapazitätsmanagement ist also gefragt
Die eigenen Materialbedarfe bei den Lieferanten mit einem ausgefeilten Kapazitätsmanagement abzusichern, ist angesichts von Materialmangel und personellen Ausfälle erfolgsentscheidend

Das neue Jahr beginnt, wie das alte geendet hat: Mit weitverbreitetem Rohstoff- und Materialmangel. Verschärfend kommt aktuell allerdings noch ein weiterer Faktor hinzu: Omikron.

Denn Lieferschwierigkeiten hängen nicht nur davon ab, ob ausreichend Rohmaterialien und Vorprodukte vorrätig sind. Eine ebenso große Rolle spielt der Produktionsdurchsatz im Lieferantenwerk. Sprich: Können alle Maschinen gerade voll ausgelastet gefahren werden oder beeinträchtigen personelle Ausfälle die Produktionskapazität? Auch ein akuter Mangel an Mitarbeitenden im Lager beziehungsweise im Warenausgang kann zum Flaschenhals werden und den Materialfluss empfindlich stören.

Umso wichtiger ist es für Unternehmen, ihre Materialbedarfe möglichst frühzeitig und möglichst solide abzusichern. Denn die Auftragsbücher sind voll. Wenn aber aufgrund fehlender Teile die Bänder stillstehen, Werke nicht ausgelastet sind, Kundenprodukte halbfertig auf dem Hof stehen oder nur verspätet ausgeliefert werden können, ist das nicht nur ärgerlich. Es hat vor allem hohe finanzielle Einbußen zur Folge.

Klassische Bedarfsprozesse, bestehend aus Bestellungen, Lieferabrufen und Forecasts, reichen in dieser Situation nicht aus. Viel zu oft fehlt der frühzeitige Rückkanal vom Lieferanten zum Kunden, ob er die Nachfrage überhaupt bedienen kann.

Kapazitätsmanagement bringt die nötige Transparenz

Genau diesen Rückkanal erhalten Unternehmen über das Kapazitätsmanagement. Denn es gleicht die Nachfragesignale des Kunden mit den tatsächlich vorhandenen Kapazitäten des Lieferanten ab. Ziel ist es, für eine optimale Materialversorgung und damit möglichst reibungslose Produktion zu sorgen.

Dafür analysiert das SupplyOn Capacity Management beispielsweise den prognostizierten Bedarf sowie die zugesicherten Lieferkapazitäten auf verschiedenen Zeit- und Materialebenen – von wenigen Tagen und Wochen bis mehrere Jahre im Voraus, von Teilenummern über Materialgruppen bis hin zu Prozessfaktoren. Auch Absatzschwankungen und Product-Lifecycle-Änderungen fließen in die Analyse ein.

Werden hierbei kritische Kapazitätsengpässe erkannt, informieren intelligente Alerts sowohl den Kunden wie auch den Lieferanten darüber. Gemeinsam können diese nun frühzeitig Maßnahmen einleiten, um gegenzusteuern und so Störungen im Materialfluss zu vermeiden.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

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