SCM Insights Höchste Zeit, die Potenziale der 4. Industriellen Revolution zu heben Christian Kastl 18. Mai 2020zuletzt aktualisiert: 13. April 2021 Share on Facebook Share on LinkedIn Share on Xing Share via email Industrie 4.0 ist wichtiger denn je. Denn damit lässt sich die Produktivität steigern, die Zuverlässigkeit der Lieferkette erhöhen und von engeren Beziehungen zu seinen Lieferanten profitieren.COVID-19 und die Auswirkungen auf die Industrie und das Wiederanlaufen der Produktion bestimmen derzeit das Tagesbild. Alle sehnen sich nach der Rückkehr zur Normalität und dies wird in einigen Monaten auch der Fall sein. Die Welt wird nicht stillstehen und sie steht jetzt schon nicht still.Automatisierung und Digitalisierung beschleunigen sichEine Reihe von Unternehmen nutzt derzeit die Gunst der Stunde, um aktiv die Zukunft zu gestalten und die Digitalisierung in den eigenen Unternehmen voranzutreiben. Hat die Krise gezeigt, wie verletzlich Lieferketten und Produktion durch den Wegfall von menschlich Arbeitskraft sind, so denken viele Unternehmen aktuell daran, wie durch Automation diese Anfälligkeit verringert werden kann. Es mag sich zwar zynisch anhören, wenn man in manchen Kommentaren liest, dass der Roboter nicht krank wird. Aber letztendlich wird man sehen, dass Automation und Digitalisierung durch die Krise beschleunigt werden.Dies ist auch kein Wunder, wenn man die KPIs sieht, die in „Leuchtturm-Fabriken“ erreicht wurden:Leuchtturm-Fabriken profizieren von Industrie 4.0 Use Cases in vielerlei Hinsicht erheblich (Quelle: Weltwirtschaftsforum und McKinsey)Industrie-4.0-Lösungen steigern die ProduktivitätIn allen Fabrikbereichen sieht man eine erhebliche Steigerung der Produktivität und Kostenoptimierung durch den Einsatz von Industrie-4.0-Lösungen. SupplyOn unterstützt die Digitalisierung durch die Production-to-Supply-Suite. Hier fließen Kapazitäts-, Produktions- und Qualitätsdaten zusammen. Das ermöglicht völlige neue Sichten auf Schwachstellen und Effizienzen. Zum Einsatz kommen dabei AI, Machine Learning und Predictive-Analytics-Verfahren, die die Daten wesentlich besser auswerten können, als das einem Menschen möglich ist.Production-to-Supply erhöht die Stabilität in der LieferketteAuch dem Trend der Deglobalisierung wird die Production-to-Supply-Lösung gerecht. Die Deglobalisierung begann schon 2008/2009 mit der Finanzkrise. Bereits damals wurde die Verletzlichkeit der Produktion und Supply Chain offensichtlich. Seitdem versucht man hier die Stabilität zu erhöhen. Damit wird aber auch klar, dass mit „Deglobalisierung“ nicht eine vollständige Verlagerung der Produktion in die Heimatmärkte bedeutet.Beziehungen zwischen Unternehmen und Lieferanten vertiefen sichMit der Deglobalisierung geht der Aufbau engerer und stark verzahnter Produktions- und Lieferprozesse einher. Die Beziehung von Lieferant und Kunde wird sich in der Folge stark vertiefen, was bedeutet, dass die Datenintegration in die jeweiligen Systeme erheblich zunehmen wird.Mit Production-to-Supply unterstützt SupplyOn diese Entwicklung: Von der Absatzplanung bis zur Teileproduktion lassen sich alle Daten unternehmensübergreifend zusammenführen, mit modernen Analyseverfahren auswerten und die Ergebnisse allen Prozessbeteiligten zur Verfügung stellen. Dies bringt vor allem auch für kleinere und mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, mit geringem finanziellem und organisatorischem Aufwand die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen.
Verteidigungsbereitschaft beginnt mit der LieferketteDie europäische Verteidigungsindustrie durchläuft derzeit einen grundlegenden Wandel. Nach vielen von Frieden geprägten Jahrzehnten, steht nun die Verteidigungsbereitschaft bis 2029 auf der Agenda. Dies erfordert mehr als nur eine Steigerung der Produktionskapazitäten – es erfordert widerstandsfähige Lieferketten, eine schnellere Einbindung von Zulieferern und mehr Transparenz in immer komplexer werdenden Ökosystemen.Diese Themen standen im Mittelpunkt des…mehr lesen More details about Verteidigungsbereitschaft beginnt mit der Lieferkette
Das Lieferanten-Netzwerk als Teil der LösungFür große Unternehmen sind Lieferantendaten zu einer der wichtigsten Grundlagen für widerstandsfähige, konforme und zukunftssichere Lieferketten geworden. Ob Produktinformationen, Materialdaten, Nachhaltigkeitsanforderungen, behördliche Meldungen oder kundenspezifische Datenanfragen – Lieferanten werden immer häufiger aufgefordert, umfangreichere Informationen in höherer Detailtiefe bereitzustellen.Die entscheidende Frage lautet dabei nicht nur: Welche Daten werden benötigt?Die noch wichtigere Frage lautet: Wie machen wir…mehr lesen More details about Das Lieferanten-Netzwerk als Teil der Lösung
Digitaler Produktpass neu gedacht: Warum SupplyOn Material-Stammdaten zum strategischen Rückgrat machtGlobale Lieferketten stehen an einem Wendepunkt. Was lange als operative Disziplin galt, entwickelt sich zunehmend zu einer datengetriebenen Steuerungsaufgabe unter regulatorischem Druck. Nachhaltigkeitsvorgaben werden strenger, Datenanforderungen wachsen exponentiell und Unternehmen müssen beides über komplexe, internationale Lieferantennetzwerke hinweg verwalten.Bei SupplyOn beobachten wir diesen Wandel in allen Industrien. Regulatorien wie die EU Batterie-Verordnung, Carbon Border Adjustment Mechanismen…mehr lesen More details about Digitaler Produktpass neu gedacht: Warum SupplyOn Material-Stammdaten zum strategischen Rückgrat macht