SCM Insights, Technology
18. Januar 2017

Supply Chain Performance Management (SCPM) – volle Transparenz in der Supply Chain

Passende Themen: Digital Supply Chain, Inbound Supply Chain, Industrie 4.0, SCPM, Versorgungssicherheit

Supply Chain Performance Management (SCPM) verknüpft interne mit externen Informationen - und sorgt so für Transparenz und eine stabile Supply Chain
Supply Chain Performance Management (SCPM) verknüpft interne mit externen Informationen – und sorgt so für Transparenz und eine stabile Supply Chain

Viele Unternehmen wollen die Informationen aus den einzelnen internen und externen IT-Systemen besser nutzen, um den Herausforderungen einer digitalen Supply Chain gewachsen zu sein.

Traditionell sind Planung, Einkauf, Logistik und Transportmanagement getrennte Prozesse. Während die Disponenten beim Hersteller ermitteln, wie viele Teile die Produktion benötigt und diese beim Lieferanten unter Berücksichtigung von Sicherheitsbeständen bestellen, agieren die Lieferanten in ihren eigenen Systemen und ebenso der Transportdienstleister. Was, wann, in welcher Menge und zu welchem Zeitpunkt geliefert wird, offenbart sich meist erst am Wareneingang.

Supply Chain Performance Management setzt ungenutzte Potenziale frei

Die Aufhebung der Informationsgrenzen zwischen den einzelnen involvierten Bereichen (Silos) setzt eine Menge ungenutztes Potenzial frei, das die Unternehmen angesichts hoher Kosten und zunehmender Nachfrage nach höherer Flexibilität heben wollen.

Mit dem neuen Service „Supply Chain Performance Management“ (SCPM) von SupplyOn wird es erstmals möglich, Daten aus unterschiedlichen internen Unternehmensbereichen wie z. B. Einkauf und Beschaffung (auch werksübergreifend) mit externen Datenquellen wie z. B. den SupplyOn Services aber auch Spediteurs-Systemen in Beziehung zu setzen, um hieraus neue Erkenntnisse zu gewinnen und Schwachstellen in der Supply Chain sofort zu erkennen.

Vielfältige Analysefunktionen

Wichtiger noch als die Ursachensuche ist die Analyse der Auswirkung von Störungen in der Supply Chain, wie etwa einer Lieferverzögerung: Reicht mein Lagerbestand noch aus, um die Produktion sicherzustellen oder muss neu geplant werden? Auch hierauf gibt SCPM eine Antwort, indem es Bedarf, aktuellen in-transit Status, Bestand und Verbrauch in Beziehung zueinander setzt und in einer übersichtlichen Darstellung diese Frage für den Disponenten beantwortet.

Dabei unterstützt Supply Chain Performance Management auch, um das Gesamtoptimum zwischen Werklogistik und Transportkosten zu erreichen: Die Bestände vor Ort sollen auf einem Niveau gehalten werden, das so niedrig wie möglich ist, aber in jedem Fall die Produktionsversorgung sicherstellt. Auch die Anlieferung im Werk soll so eng wie möglich am bevorstehenden Verbrauch ausgerichtet sein. Um dieses Gesamtoptimum zu finden, ist es notwendig, die einzelnen Prozessschritte zu digitalisieren und in die integrierte Software Services von SupplyOn SCPM zu überführen.

SupplyOn SCPM bietet vielfältige Analysefunktionen deren Ergebnisse in übersichtlichen Dashboards angezeigt werden. Dazu gehören Auswertungen zur Belieferungsqualität von Lieferanten und Spediteuren, Ursachenanalysen, verschiedene Soll-Ist Vergleiche, Nutzungsreports der einzelnen Services, Qualität der Daten, Auswertung zu Bestand/Bedarf und Transport oder Kosten bis auf Sachnummernebene.

Supply Chain Performance Management als Basis für Industrie 4.0

Blickt man über den Tellerrand des täglichen operativen Geschäfts und richtet den Blick auf Industrie 4.0 und Smart Factory (die sich selbst steuernde Produktion), dann wird schnell klar, dass eine stabile Supply Chain und ein zuverlässige Vorschau auf Mengen und Termine Grundvoraussetzungen von Industrie 4.0 sind. Hier spielt Supply Chain Performance Management mit seinen umfangreichen Funktionen eine wesentliche Rolle, um die notwendigen Informationen und Daten für eine optimale Produktionsversorgung bereit zu stellen.

SCPM ist vollständig in die große SupplyOn Community und in die SupplyOn Services integriert. Dies erlaubt eine schnelle Nutzung des Systems mit bereits angeschlossenen Teilnehmern ohne langwierige Integration von Geschäftspartner. Die Einbettung von Analysefunktionen in die kollaborativen Prozesse schafft ein Maximum an Arbeitseffizienz und gibt zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit der end-to-end Visibilität der ganzen Supply Chain, von der Bestellung bis zur Rechnung.

Christian-Kastl

Christian Kastl

Manager Industry 4.0

Es ist wirklich aufregend, im digitalen Zeitalter zu leben. Wir werden eine Reihe neuer Entwicklungen sehen, die ganz neue Geschäftsmodelle hervorbringen. Mich reizen vor allem die Themen Industrie 4.0, Smart Factory und Smart Logistics. Daher möchte ich in meinem Blog ein wenig Licht ins Dunkel neuer Lösungen und Trends in diesem Bereich bringen.

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