Das Corona-Virus bedroht Ihre Lieferketten

 

Die aktuelle Lage

Das Corona-Virus hat sich weltweit verbreitet und uns in kürzester Zeit vor völlig neue Herausforderungen gestellt. Jeder Einzelne ist betroffen. Neben unserer Sorge um die persönliche Gesundheit und das Wohlergehen von Familienmitgliedern und Freunden erleben wir derzeit harte Einschnitte in unser privates und gesellschaftliches Leben.

Darüber hinaus stellt die Corona-Pandemie eine schwere Belastungsprobe für die globale Wirtschaft dar: Der Markt bricht zusammen, da die Geschäfte geschlossen werden und die Verbraucher zu Hause bleiben müssen. Unternehmen schließen Betriebe, um ihre Mitarbeiter zu schützen. Die Lieferketten werden an mehreren Stellen gestört, im schlimmsten Fall komplett unterbrochen.

Um diese monumentale Aufgabe zu meistern und die katastrophalen Auswirkungen auf die Wirtschaftslage einzugrenzen, brauchen Unternehmen einen umfassenden Masterplan, der sie Schritt für Schritt aus der Krise herausführt.

Wie geht es weiter?

Es ist nahezu unmöglich, Vorhersagen über die weitere Entwicklung der Corona-Krise zu treffen. Die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sind ungewiss. Während sich China zu erholen beginnt, steht das Schlimmste für die westlichen Länder noch aus. Viele Industrienationen sind stark betroffen.

Wir erwarten drei Phasen:

Als sicher gilt, dass die Wirtschaft noch digitaler werden wird als bisher. Auch die Stabilität von Lieferketten wird eine wichtigere Rolle spielen als zuvor.

 

Wie unterstützt SupplyOn Sie dabei?

Der Umgang mit Schwankungen in Lieferketten war schon immer eine große Herausforderung. SupplyOn hat es sich von Anfang an zur Aufgabe gemacht, Lösungen anzubieten, die es Unternehmen ermöglichen, die Volatilität durch eine enge Zusammenarbeit mit ihren Lieferanten zu managen.

Wir sind der festen Überzeugung, dass ein erfolgreiches Krisenmanagement nicht in einer isolierten Lösung möglich ist, sondern als integraler Bestandteil über eine Supply-Chain-Management-Plattform erfolgen muss.

Welche Maßnahmen wir Ihnen empfehlen und wie wir Sie dabei unterstützen, erfahren Sie hier.

 

ZUM ZEITPUNKT DER DISRUPTION

Verschaffen Sie sich einen schnellen Überblick über das, was gerade passiert.

  • Jeder Ort auf der Welt kann betroffen sein. Deshalb ist es wichtig, alle Ihre Lieferanten zu überwachen, auch in Gebieten mit geringem Risiko
  • Fordern Sie von Ihren Lieferanten eine kurze Einschätzung ihrer aktuellen und zu erwartenden Situation (z.B. via Corona Impact Survey)
  • Bleiben Sie in engem Kontakt mit Ihren gefährdeten Lieferanten, um deren Hauptrisiken zu überwachen. Nutzen Sie einen zentralen Kommunikationskanal, um den Überblick zu behalten  (z.B. via SupplyOn Social)
  • Fordern Sie Produktions- und Notfallpläne an (z.B. via Flexible Surveys)

In Krisenzeiten allgemein und insbesondere in der gegenwärtigen Corona-Krise ist es unerlässlich, alles zu tun, um Ihr Unternehmen am Laufen zu halten. Um dies zu erreichen, ist eine enge Zusammenarbeit mit Ihren Lieferanten entscheidend, z.B. um präventive Maßnahmen zu ergreifen, auf eine spezifische Situation zu reagieren oder Probleme systematisch zu lösen. So können Sie die SupplyOn-Tools dabei unterstützen.

  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Lieferanten über ein solides Business Continuity Management (BCM) verfügen (z.B. via BCM Compliance Survey)
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihnen die Kontaktdaten aller wichtigen Ansprechpartner zur Verfügung stehen, einschließlich der jeweiligen Vertreter (z.B. Krisenmanager anfordern via Impact Survey oder in Collaboration Folders eine gemeinsame Liste pflegen)
  • Führen Sie mit Ihren Lieferanten Maßnahmen zur Risikominimierung durch (z.B. via Project Management, Action Management)

WÄHREND DER PHASE DER UNSICHERHEIT UND ZUM ZEITPUNKT DES NEUSTARTS

Während sich einige Länder allmählich erholen, steht anderen das Schlimmste noch bevor. Schritt für Schritt werden Fertigungsunternehemen ihre Produktion wieder aufnehmen, es ist jedoch völlig unklar, wie schnell das gehen wird und wie groß die Einschränkungen sein werden.

In dieser Zeit der Unsicherheit ist eine enge Supply Chain Collaboration mit besonderem Augenmerk auf kritische Komponenten und Risikolieferanten unerlässlich, um die Kontrolle über Ihre Lieferkette zu behalten. Steuern Sie Ihre Lieferkette mit Hilfe von Alerts, um mögliche Störungen zu erkennen, ehe sie sich negativ auswirken.

Wir raten Ihnen, hiermit zu beginnen:

  • Fordern Sie eine Bestätigung für Ihre Bestellungen und Lieferpläne an (z.B. via Supply Chain Monitor)
  • Stimmen Sie über den VMI-Monitor mit Ihren Lieferanten die Liefermengen ab und verwenden Sie die VMI-Simulation zur Prognose von Lagerbeständen
  • Fordern Sie von Ihren Lieferanten ASNs (Advance Shipping Notification) und richten Sie Warnmeldungen ein, um Abweichungen zu verfolgen (SupplyOn ASN, SupplyOn ASN Monitor)
  • Überwachen Sie die konsequente Nutzung der digitalen Prozesse. Parallelprozesse werden unweigerlich zu Problemen führen (Usage Monitor)
  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Kapazitäten von gefährdeten Lieferanten und Lieferanten von wichtigen Komponenten. Beziehen Sie auch die Bestände Ihrer Lieferanten in die Betrachtung ein (Rfx, Survey, P2S)
  • Überwachen Sie die finanzielle Situation Ihrer Lieferanten und bereiten Sie sich auf frühzeitige Zahlungen im Falle von Cashflow-Problemen vor
  • Unterstützen Sie Ihre Lieferanten bei der Verwaltung ihres Kapitalflusses, indem Sie ihnen Einblick über offene Rechnungen und deren Bearbeitungsstatus geben (z.B. via Finance Cockpit)
  • Qualifizieren Sie weitere Lieferanten und alternative Bezugsquellen (Sourcing, Technical Review)

Integration des Transports

Trotz teilweise geschlossener Grenzen ist es Spediteuren gelungen, die Lieferungen weitgehend aufrecht zu erhalten – sowohl für den privaten Konsum als auch für die Industrie.

Nichtsdestotrotz empfehlen wir unseren Kunden, sich verstärkt auf die Transportsichtbarkeit zu konzentrieren. Außerdem raten wir, die Zusammenarbeit mit dem LSP zu intensivieren, um sicherzustellen, dass Waren auch in Zukunft rechtzeitig geliefert werden. Denken Sie daran, dass Ihr LSP mit der gleichen Unsicherheit konfrontiert ist und beziehen Sie ihn so früh wie möglich in Ihre Planung ein.

Folgende Tools haben sich zur Unterstützung in kritischen Situationen bewährt und können leicht eingerichtet werden:

  • Führen Sie Track-and-Trace für Ihre Transporte durch (z.B. SupplyOn Seafreight T&T)
  • Erstellen Sie Transportprognosen für Ihren LSP auf der Grundlage Ihrer Bedarfsinformationen, um Transportkapazitäten zu sichern (Transport Volume Forecast)
  • Falls Sie einen alternativen LSP für die eine oder andere Sendung benötigen, verwenden Sie Spot-Auktionen, um Ihren Bedarf einzuteilen.

Integration von Produktionsdaten

Bereits während der Durchführung von Sofortmaßnahmen, um die Versorgung sicherzustellen, sollten Unternehmen weitere Maßnahmen einleiten, die

  • den manuellen Aufwand des Engpass-Managements auf beiden Seiten der Lieferkette reduziert
  • die Prognosegenauigkeit bezüglich der Lieferfähigkeit von Lieferanten erhöht

Aus einer Vielzahl von Integrationsszenarien mit unseren Kunden haben sich vor allem folgende Lösungen bewährt, um die Planungsstabilität und Versorgungstransparenz wesentlich zu verbessern:

  • Sammeln Sie Statusinformationen über den Produktionsfortschritt Ihrer Lieferanten und gleichen Sie diese mit Ihren Anforderungen ab, um sicherzustellen, dass die Komponenten rechtzeitig eintreffen (P2S Production Progress Monitoring)
  • Erstellen Sie Bestandsprognosen durch die Erfassung von Bestands- und Nachfrageinformationen von Lieferanten, dem eingehenden Logistiknetzwerk und Ihrer eigenen Produktion (P2S Stock Prediction)

Diese lassen sich für Schlüssellieferanten mit überschaubarem Aufwand implementieren.

 

Sie wollen wissen, wie SupplyOn Sie in diesen herausfordernden Zeiten unterstützen kann? Füllen Sie einfach das Formular aus und wir werden uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

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