SCM Insights, Use Cases
20. Januar 2015

"Einkauf indirektes Material": Einsparpotenziale im indirekten Einkauf erschließen

Passende Themen: Dienstleistungsbeschaffung, Indirekter Einkauf, Indirektes Material, Leistungserfassung

Einkauf indirektes MaterialProzessoptimierungen und -einsparungen im Einkauf vieler Unternehmen werden überwiegend im Bereich des direkten Materials identifiziert und realisiert. Der „Einkauf indirektes Material“, also der indirekte Einkauf wird zum Teil noch unterschätzt und nicht angemessen beachtet. Überspitzt formuliert nach dem Motto: Wie soll ich auch meine Prozesse optimieren, wenn ich einen Bleistift einkaufe?

Es geht im indirekten Material aber um viel mehr als Bleistifte, Kugelschreiber und Kaffeemaschinen. Weitaus wichtigere und komplexere Themen sind zum Beispiel das gesamte IT-Equipment eines Unternehmens, Büromöbelausstattung und – nicht zu verachten – der Einkauf von Dienstleistungen aller Art.

Es lohnt sich also auch über mögliche Prozessoptimierungen in der Beschaffung von indirektem Material nachzudenken und dadurch erhebliche Einsparungen im Einkauf zu verwirklichen.

Prozessoptimierungen im „Einkauf indirektes Material“ mit SupplyOn für Sie umsetzbar

Wie kann SupplyOn Ihnen helfen Einsparungen zu erzielen? SupplyOn unterstützt den gesamten Purchase-to-Pay-Prozess für den indirekten Einkauf. Beginnend mit den Sourcing-Themen im Bereich Anfragen, über die operative Bearbeitung der Bestellungen und Leistungserfassung bis hin zur elektronischen Rechnung. Besonders interessant ist hier die neue Verknüpfung zwischen Ihrem Standard Inhouse System SAP SRM und der SupplyOn Plattform für eine optimale Kollaboration mit Ihren Lieferanten. Was sind Ihre Vorteile daraus?

SAP SRM bietet gute Möglichkeiten für die Beschaffung von indirektem Material, jedoch hat SupplyOn dessen Schwächen im Bereich Sourcing geschlossen. So können Sie über SAP SRM direkt einen RfQ auf der SupplyOn Plattform anstoßen und dort alle Vorteile der Plattform nutzen. Hierzu zählen unter anderem die Einbindung von mehreren Lieferanten ohne diese mit Stammdaten vorher anlegen zu müssen, die Aufforderung an Lieferanten eine Kostendetaillierung in ihrem Gebot abzugeben sowie komfortable Auswertmöglichkeiten.

Wie Sie diese Prozessoptimierungen im Detail nutzen können, finden Sie in diesem Blog-Beitrag.

Des Weiteren ist es möglich einen Mengenabfrage-Prozess bei der Dienstleistungsbeschaffung durchzuführen. Entscheidender Vorteil ist hier, dass ihr Einkauf nicht mehr eingebunden werden muss und somit deutlich entlastet wird. Hier kann der Anforderer direkt über die Verknüpfung seiner Shopping Cart im SAP SRM mit der SupplyOn Plattform bei einem Lieferanten mit vorgehandelten Preisen die benötigte Menge für eine geforderte Dienstleistung anfragen.

Lesen Sie hier mehr zur Dienstleistungsbeschaffung.

Die Leistungserfassung erfolgt online durch den Lieferanten und wird an SAP SRM übertragen, der Einkäufer muss dies nicht mehr manuell selbst pflegen. Dies führt zu einer signifikanten Prozessoptimierung.

Eine genaue Beschreibung der Online-Leistungserfassung finden Sie hier im Blog.

Auch unser Vorstand Dr. Stefan Brandner beobachtet das wachsende Interesse am Markt, den indirekten Einkauf zu professionalisieren:

„In der Fertigungsindustrie haben sich viele Konzerne in den letzten Jahren auf die Optimierung der globalen Beschaffung von direktem Material konzentriert. Hier wurden die Prozesse in hohem Maße standardisiert und umfassende Kostensenkungspotenziale realisiert. Am Markt beobachten wir jetzt wieder verstärktes Interesse an der Optimierung des Einkaufs für indirektes Material und hier speziell in der Beschaffung von Dienstleistungen.
Mit den neuen Funktionalitäten wollen wir dieser Entwicklung entsprechend gerecht werden. Die erweiterte Lösung schließt eine funktionale Lücke am Markt und ermöglicht die effiziente Abwicklung des Purchase-to-Pay-Prozesses sowohl von direktem als auch von indirektem Material über ein zentrales System. Insbesondere der Einkauf von Dienstleistungen lässt sich auf diese Weise konzernweit professionalisieren. Das hilft unseren Kunden, auch das enorme Einsparpotenzial im indirekten Bereich zu erschließen“.

Zum Abschluss noch ein kleiner Blick in die Zukunft: Am Markt deutet sich in einigen Bereichen eine Verschmelzung der indirekten und direkten Materialprozesse an. Über SupplyOn können Sie mit einer übergreifenden Technologie Ihre Procure-to-Pay-Prozesse für Ihren gesamten Einkauf abdecken. Wir haben für Sie die notwendigen Schwerpunkte für beide Bereiche gelegt und unterstützen Sie auch in Zukunft bei der Nutzung von Best Practices um Ihren direkten und indirekten Einkauf bestmöglich aufzustellen.

Marina-Leiwesmeier

Marina Leiwesmeier

Marina Leiwesmeier hat bis Ende Oktober 2017 bei SupplyOn als Solution Owner Purchasing Indirect Materials gearbeitet.

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