SCM Insights Digitalisierung der Luft – und Raumfahrt Supply Chain – Wunsch und Wirklichkeit Cornelia Staib 1. Dezember 2016zuletzt aktualisiert: 24. September 2025 Share on Facebook Share on LinkedIn Share on Xing Share via email Studie zur Digitalisierung der Luft – und Raumfahrt Supply Chain zeigt Handlungsbedarf auf70 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Studie zur Digitalisierung der Luft – und Raumfahrt Supply Chain sind überzeugt, dass eine stärkere Digitalisierung nur möglich ist, wenn alle auf ein gemeinsames System setzen. Doch die Realität sieht anders aus. Über 80 Prozent der Befragten geben an, mehrere Portale in der Kommunikation mit ihren Kunden bedienen zu müssen – und das, obwohl rund 90 Prozent der Befragten davon überzeugt sind, dass die Vielzahl der unterschiedlichen Portale die Vorteile der Digitalisierung zunichtemacht.Dabei wird die weitere Digitalisierung der Luft – und Raumfahrt Supply Chain über alle Stufen der Lieferkette hinweg – auch das zeigt die Studie ganz klar – als eine der wichtigsten Maßnahmen gesehen, um die zukünftigen Herausforderungen in der Luft – und Raumfahrt-Industrie zu meistern. Digitalisierung der Luft – und Raumfahrt Supply Chain beschränkt sich vor allem auf den BestellprozessDass Wunsch und Wirklichkeit im Blick auf die Zusammenarbeit innerhalb der Lieferketten an vielen Stellen auseinander klaffen, belegt die Studie eindrücklich. Zwar ist die Zusammenarbeit zwischen OEMs und Tier-1-Lieferanten bereits in einem hohen Maße digitalisiert, doch gilt dies in erster Linie für die Abwicklung des klassischen Bestellprozesses.Schaut man sich die anderen lieferantenbezogenen Prozesse wie Lieferavis, Maßnahmenverfolgung oder Abstimmung von Liefertreuekennzahlen an, bekommt man schon ein ganz anderes Bild: Hier wünschen sich viele Unternehmen eine stärkere Digitalisierung und Abwicklung über ein gemeinsames Tool – und zwar sowohl in Richtung Kunde als auch in Richtung Lieferant. Und je früher in der Lieferkette, desto häufiger sind unstrukturierte Prozesse per Fax, E-Mail und Excel anzutreffen – gepaart mit dem ausdrücklichen Wunsch nach einer stärkeren Digitalisierung der Supply Chain Prozesse.Doch um die Digitalisierung auch auf den ersten Stufen der Supply Chain in die Realität umsetzen zu können, müssen gewisse Rahmenbedingungen erfüllt sein:Investitionen und laufende Kosten müssen tragbar sein – sprich: niedriger als die Einsparungen, die mit der Digitalisierung erzielt werden könnenDatenschutz muss auf einem hohen Niveau gewährleistet seinFairnessgebot muss gelten: Alle Teilnehmer müssen von der Transparenz und den Möglichkeiten der Datenanalyse profitierenIndustrieweit sollte ein und dieselbe Lösung genutzt werdenFehlende Schnittstellen und Standards als größte HindernisseAls die größten Hindernisse bei der Integration der Lieferanten werden fehlende vorkonfigurierte Schnittstellen sowie fehlende Standards bei Prozessen und IT-Tools gesehen. Hier sind im ersten Schritt die Verbände gefordert, die Definition von branchenweit gültigen Standards zu unterstützen. Im zweiten Schritt muss die Industrie – allen voran die großen OEMs und Tier-1-Unternehmen – diese implementieren und nutzen.Obwohl der Ruf nach standardisierten Prozessen und IT-Tools laut ist, sieht die Realität vollkommen anders aus: Sowohl bei den internen ERP-Systemen als auch bei den Portalen ist Vielfalt Trumpf. Hier ist der Handlungsbedarf groß – aber auch die Chance, mit einer Einigung auf Standards große Verbesserungen und Einsparungen zu erzielen.Wollen Sie mehr über die Potenziale einer weiteren Digitalisierung der Luft – und Raumfahrt Supply Chain erfahren? Hier können Sie die komplette Studie „Komplexe Aerospace-Supply-Chain-Netzwerke erfolgreich steuern“ anfordern.Die Studie wurde im Rahmen der „Initiative Supply Chain Excellence (SCE)“ von der Stegkemper GmbH in Kooperation mit SupplyOn GmbH erstellt. Die Ergebnisse werden auf dem Aviation Forum in Hamburg (6. bis 7. Dezember 2016) präsentiert.
Digitaler Produktpass neu gedacht: Warum SupplyOn Material-Stammdaten zum strategischen Rückgrat machtGlobale Lieferketten stehen an einem Wendepunkt. Was lange als operative Disziplin galt, entwickelt sich zunehmend zu einer datengetriebenen Steuerungsaufgabe unter regulatorischem Druck. Nachhaltigkeitsvorgaben werden strenger, Datenanforderungen wachsen exponentiell und Unternehmen müssen beides über komplexe, internationale Lieferantennetzwerke hinweg verwalten.Bei SupplyOn beobachten wir diesen Wandel in allen Industrien. Regulatorien wie die EU Batterie-Verordnung, Carbon Border Adjustment Mechanismen…mehr lesen More details about Digitaler Produktpass neu gedacht: Warum SupplyOn Material-Stammdaten zum strategischen Rückgrat macht
Die Zukunft von Unternehmen liegt in integrierter Planung: Warum S&OP und IBP externe Datenquellen brauchenVor kurzem besuchte ich den S&OP Summit in Amsterdam – die führende Konferenz zum Thema Sales and Operations Planning (S&OP). Mein Ziel war es, mich über die neuen Möglichkeiten und Entwicklungen von S&OP und IBP zu informieren, um den Kunden von SupplyOn den Mehrwert der Integration von Planung und Exekutive aufzuzeigen. Die strategische Planung ist…mehr lesen More details about Die Zukunft von Unternehmen liegt in integrierter Planung: Warum S&OP und IBP externe Datenquellen brauchen
Predictive Delivery Date: KI prognostiziert Produktions- und LieferzeitProduktionsprozesse können stark beeinträchtigt werden, wenn sich erst am Tag der geplanten Lieferung herausstellt, dass bestelltes Produktionsmaterial nicht rechtzeitig eintrifft. Da dieses oft lange und komplexe Lieferketten durchläuft, die aus vielen Planungs-, Bestell-, Produktions- und Lieferprozessen bestehen, kommt es in der Praxis nicht selten zu Engpässen. Verschärft wird das Problem dadurch, dass in modernen Produktionsbetrieben…mehr lesen More details about Predictive Delivery Date: KI prognostiziert Produktions- und Lieferzeit