SCM Insights Vorsätze für die Supply Chain 2022: (3) Lieferantenrisiken reduzieren Tim Schumacher 26. Januar 2022zuletzt aktualisiert: 1. Februar 2022 Share on Facebook Share on LinkedIn Share on Xing Share via email Mit den globalen Temperaturen steigt auch das Risiko von Naturkatastrophen – und damit auch von Lieferkettenstörungen. Umso wichtiger ist es, die Risiken für die eigene Produktion zu kennenMit dem Klimawandel werden Wetterextreme immer wahrscheinlicher. Und damit steigen auch die Risiken für Störungen in den Lieferketten. Sei es, dass durch großflächige Stromausfälle Produktionsanlagen bei den Lieferanten stillstehen. Oder dass deren Werke selbst durch Unwetter oder Waldbrände beschädigt werden.Das Jahr 2021 hat diesen Trend leider bestätigt und die bereits angeschlagenen Lieferketten noch weiter belastet. Für die Zukunft sind aller Voraussicht nach sogar noch häufigere, noch gravierendere Naturereignisse an noch mehr Orten zu befürchten.Umso wichtiger ist es für Supply-Chain-Verantwortliche, die Geo-Risiken ihrer Lieferketten zu kennen – und zwar die aktuellen wie auch die zukünftigen.Geo-Risiken für Materialfluss und Produktion erkennenDie Informationen hierfür liefert das SupplyOn Strategic Risk Management auf Basis von Daten internationaler Rückversicherer wie der Munich Re oder der Swiss Re. Von Erdbeben und Vulkanausbrüchen über Tornados und Hagelstürme bis hin zu Überschwemmungen oder Waldbränden sind alle Natur- und Wettergewalten dabei. Es lassen sich aber problemlos auch weitere Risikoinformationen aus anderen Quellen oder eigene Risikokategorien einfügen.Mit einem Blick auf die Karte sehen Supply-Chain-Verantwortliche dann, welche Lieferantenwerke besonders gefährdet sind. Und sie sehen auch gleich, welche Artikel im Zweifelsfalle betroffen sind. Somit lässt sich schnell erkennen, wie welche werk- oder materialbezogenen Risiken in der Lieferkette lauern.Zielgerichtete RisikominimierungDamit können nun zielgerichtete Maßnahmen eingeleitet werden, eben diese Risiken zu minimieren. Ein Beispiel wäre es, konkrete Absicherungsmaßnahmen mit den Lieferanten zu vereinbaren. Eine andere Möglichkeit besteht darin, diese Risikoinformationen gezielt bei der Lieferantenauswahl und -bewertung zu berücksichtigen. Idealerweise geschieht beides.Damit gelingt es, die Supply Chain resilienter zu gestalten und sie für die geo- und klimabezogenen Herausforderungen der Zukunft besser zu wappnen.Mehr dazu erfahren Sie hier.Mein Tipp: Auch die Auswirkungen von kurzfristigen (politischen) Ereignissen auf eigene Lieferkette lassen sich mit Hilfe des Strategic Risk Managements gut visualisieren. Ob Lockdowns, großflächige Stromausfälle oder Grenzkonflikte: Die betroffenen Regionen können schnell und einfach in den Karten als eigene Risiko-Ebene hinterlegt werden, um frühzeitig zu erkennen, wie sich das auf eigene Produktion auswirkt.Weitere Vorsätze für 2022:Transportfluss sicherstellenDigitale Prozesse lebenMaterialbedarfe absichern
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Vier gute Gründe, Ihre Lieferanten zurückzuholen und zu diversifizierenIm Jahr 2025 ist der globale Handel nicht nur unvorhersehbar – er ist geradezu konfrontativ geworden. Drastische Zölle auf chinesische Waren, belastende Strafmaßnahmen zwischen den USA und der EU, ein ständiges Hin und Her bei Stahl- und Aluminiumabgaben sowie gleichzeitig schwelende Krisen in Europa, dem Nahen Osten und Asien.Für Einkaufs- und Supply-Chain-Verantwortliche ist klar: Eine…mehr lesen More details about Vier gute Gründe, Ihre Lieferanten zurückzuholen und zu diversifizieren
Geopolitische Risiken: So navigieren Sie Ihre Lieferkette sicher durch unsichere ZeitenHandelskonflikte, Exportverbote, regionale Spannungen – geopolitische Risiken verändern die Spielregeln globaler Lieferketten. Ein einzelner Trigger, sei es ein Konflikt, eine Sanktion oder ein neues Gesetz, kann in kürzester Zeit Produktionsprozesse zum Stillstand bringen, Kosten explodieren lassen und das Vertrauen von Kunden gefährden.Unternehmen müssen in der Lage sein, schnell auf neue Gegebenheiten zu reagieren – Lieferanten…mehr lesen More details about Geopolitische Risiken: So navigieren Sie Ihre Lieferkette sicher durch unsichere Zeiten